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Zusammenfassung

Ein runder Roman über die Flucht vor dem Schmerz als eine Form des Überlebens und der Rebellion gegen die zeitgenössischen Geschlechterrollen.

Menge
  • 27,90 CHF

Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen

Verlag ANAGRAMA

Autor LIJTMAER, Lucía

ISBN: 9788433999467

Hinzugefügt zum Katalog am: 31.08.2022

Format: BROSCHIERT

Seitenzahl: 222

Ein runder Roman über die Flucht vor dem Schmerz als eine Form des Überlebens und der Rebellion gegen die zeitgenössischen Geschlechterrollen.

Es ist der Sommer 2014. Eine junge Frau, die gerade von ihrem Partner verlassen wurde, flieht von Barcelona nach Madrid mit einem Geheimnis und der Überzeugung, dass die Apokalypse naht. Vier Jahrhunderte zuvor ist eine andere Frau, Deborah Moody - die als "die gefährlichste Frau der Welt" in die Geschichte einging - gezwungen, in die nordamerikanischen Kolonien auszuwandern und ein ganz anderes Geheimnis mit sich zu tragen. Was haben diese beiden Frauen gemeinsam? Warum haben sie beschlossen, das, was sie kennen, hinter sich zu lassen und neu zu beginnen?

Ihre Stimmen entfalten zwei sich überschneidende Geschichten über Gewalt und Heuchelei, Hexen und Heiler. Über Salem als die Möglichkeit einer neuen Welt, in der etwas entstehen kann, weit weg von denen, die urteilen und verurteilen. Über Barcelona als seelenlosen und von der Gentrifizierung zerrütteten Ort am Rande des Zusammenbruchs, wo Verliebtheit eine Krankheit ist und nichts gerettet werden kann. Oder doch?

Mit einer an Bret Easton Ellis und Mercè Rodoreda angelehnten Prosa, die nicht frei von Ironie, Sarkasmus und Rätselhaftigkeit ist, hat Lucía Lijtmaer einen abgerundeten Roman über die Flucht vor dem Schmerz als eine Form des Überlebens und der Rebellion angesichts der zeitgenössischen Geschlechterrollen geschrieben. Sie stellt die Stadt auch als eine andere Figur dar, stolz und verlassen, die auf ihre Bewohner herabblickt und zu sagen scheint: Ich bin immer noch hier, trotz allem, versinke mit mir. Im Angesicht der Selbstzerstörung schlägt der Autor eine radikale Lösung vor: alles niederbrennen. Das ist die einzige Möglichkeit, alles zu veröden.

"Zwei Frauen, zwei Gesellschaften, die durch Jahrhunderte getrennt sind, und zwei Sensibilitäten, die sich miteinander identifizieren. Die Geschichte eines Augenblicks, der, larviert, Epochen und Räume durchquert, in denen Politik und Religion die gleiche infame Erpressung mit der Schwäche von Körpern ausüben. Lucía Lijtmaer konstruiert eine Geschichte, die nicht nur bewegend und fantasievoll, sondern auch unersetzlich ist: Sie anatomisiert einen Dschungel der Gefühle und zeitlosen Kräfte" (Agustín Fernández Mallo).

"Es war einmal eine Frau, die sich verliebte und verschwand. Es war einmal eine Zeit, in der die Liebe eine giftige Waffe der Massenselbstzerstörung war. Es war einmal eine neue und kraftvolle Stimme, die von Lucía Lijtmaer, die sich entfalten, fliehen und schärfen konnte wie in den Neunzigern die Stimme eines Bret Easton Ellis, der Joan Didion zu viel gelesen hatte, und die hier von der seelenlosen Wildheit einer Ottessa Moshfegh besessen zu sein scheint, die entschlossen ist, Margaret Atwoods The Edible Woman in einer schmerzhaft paranoiden Post-Alles-ist-gleich-Version neu zu schreiben. Ein brennendes, verdrehtes Fest" (Laura Fernández).

LESEPROBE

AIRE Y AGUA: PRIMER ACERCAMIENTO

TIERRA Y FUEGO: SEGUNDO ACERCAMIENTO

 

Rezenssionen:

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