LA SOMBRA DE LA TIERRA

LA SOMBRA DE LA TIERRA von

Portada de LA SOMBRA DE LA TIERRA
Zusammenfassung

Die Schauspielerin Elvira Mínguez entpuppt sich in dieser Geschichte als Erzählerin mit ausserordentlicher Energie, die ihr ganzes dramatisches Talent und ihre profunde Kenntnis unserer Literatur in tragische und unvergessliche Charaktere verwandeln kann.

Menge
  • 27,90 CHF

Kategorie: Spanische AutorenInnen - Zeitgenössische Belletristik

Verlag ESPASA

Autor MÍNGUEZ, Elvira

ISBN: 9788467067231

Hinzugefügt zum Katalog am: 07.04.2023

Format: BROSCHIERT

Seitenzahl: 272

«Es werden die Kinder sein, die sich gegen das Schweigen der Väter verschwören werden, um die Erde aus ihrem Schatten zu lösen.»

ist die Geschichte zweier Frauen, oder besser gesagt, des Aufstiegs der einen Frau zur Macht und des Machtverlusts der anderen Frau .

Wir befinden uns im Jahr 1896 in Villaveza del Agua, einem Dorf in der Provinz Zamora, in dem Hunger und Armut die Lebensumstände der Bewohner bestimmen, die Garibalda unterworfen sind, einer verwitweten und kranken Frau, die der gesamten Gemeinschaft ihre eigenen Regeln aufzwingt.

Die Diktatur der Garibalda, die Kontrolle und Ausbeutung, der sie die Männer und Frauen des Dorfes unterworfen hat, und die ehrfürchtige Furcht, die sie ihr gegenüber empfinden, haben die Einwohner von Villaveza dazu gebracht, nach einer Lösung zu suchen, und diese Lösung (so glauben sie zumindest) ist Atilana, eine Frau, die so hart ist wie ihre Umstände und die danach strebt, die Macht der caciquesa zu erlangen.

Sie sind seit vielen Jahren verfeindet, aber ihr Hass lässt sie sich gegenseitig an die Gurgel gehen. Der Kampf dieser beiden selbstsüchtigen und manipulativen Frauen wird jeden mitreißen, der ihnen zur Seite steht. Atilana und Garibalda, die so sehr ineinander vertieft sind, dass sie nicht über ihre Konfrontation hinaussehen können, werden nicht bemerken, was sich um sie herum zusammenbraut, bis es zu spät ist.

Niemand im Dorf wird aus dieser Verbitterung unbeschadet hervorgehen, obwohl es ihre Kinder sein werden, die Hauptopfer dieser skrupellosen Frauen, die dazu verdammt sind, das verfluchte Erbe dieser Taten zu tragen.

Die Schauspielerin Elvira Mínguez entpuppt sich in dieser Geschichte als eine Erzählerin mit aussergewöhnlicher Energie, die ihr ganzes dramatisches Talent und ihre profunde Kenntnis unserer Literatur in tragische und unvergessliche Charaktere zu verwandeln vermag. Die Lektüre dieses schrecklichen und doch von der Barmherzigkeit durchdrungenen Romans, der der Autorin gehört, aber uns alle betrifft, hat die kathartische, verwandelnde Kraft, die nur grossen Geschichten vorbehalten ist.