NO HACE FALTA LA VOZ

NO HACE FALTA LA VOZ von

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Zusammenfassung

Alle Tiere haben ihre Stimme. (....)

Menge
  • 22.50 CHF

Kategorie: Ab 6 Jahre

Verlag OQO EDITORA

Autor QUINTERO, Armando

ISBN: 9788498714708

Hinzugefügt zum Katalog am: 10.12.2019

Format: HARDCOVER

Subtítulos: Illustrationen von Marco Somá

Seitenzahl: 36

Alle Tiere haben ihre Stimme. (....)
Der Hund bellt.
Welpen reagieren.
Die Katze miaut.
Die Kätzchen.... auch!(....)
Und die Giraffe?
Die Giraffe hat keine Stimme.
Und die kleine Giraffe, weniger!
Aber die Giraffe hat einen sehr langen Hals.....
Bis dann, mit ihm,
kann seine Giraffe streicheln.

"Sprich nicht, es sei denn, du kannst das Schweigen verbessern", warnte Jorge Luis Borges vor dem übertriebenen Wert von Worten. Wie viel mehr kann uns eine Geste, eine Liebkosung, ein Komplizeblick vermitteln....? Wie Armando Quintero uns in diesem Album in Erinnerung ruft, braucht man seine Stimme nicht, um Zuneigung zu zeigen oder schöne Dinge zu sagen, wie ich dich liebe.....
Der Körperkontakt als Zeichen der Zuneigung ist für die emotionale Entwicklung von Kindern unerlässlich: Er gibt ihnen Sicherheit, steigert ihr Selbstwertgefühl und verbessert das Vertrauen in sich selbst und andere. Der Text von Armando Quintero Laplume und die Bilder von Marco Somá haben Einfluss auf diesen Aspekt.

Der italienische Illustrator humanisiert die Haupttiere (Hunde, Katzen, Hühner, Vögel, Kühe, Schafe, Pferde, Wölfe, Tiger und Elefanten) und präsentiert sie in entspannten und spielerischen Familiensituationen, in denen sich jedes Kind identifizieren kann: Spaß im Park mit seinen Eltern haben, Eis trinken, das Wasser in einem Fluss oder See geniessen.

Die Art und Weise, wie man miteinander kommuniziert (Bellen, Miauen, Gackern...) sind der Schlüssel zum Geniessen dieser Momente. In ihren Äusserungen können wir erkennen, dass es sich um glückliche Momente für die ganze Familie handelt.
Marco Somá bewahrt auch diese lebendige Haltung der Freude am Erscheinen von Giraffen. Mutter und Tochter haben keine Stimme, aber sie haben eine andere effektive und affektive Kommunikationsmethode: Streicheleinheiten. Und die kleine Giraffe beschliesst, mit den anderen Tieren diese Art der Übertragung von Gefühlen und Emotionen zu teilen.

Von diesem Moment an dreht sich die Geschichte um 180 Grad: Marco Somás Illustrationen zeigen weiterhin Protagonisten, die weiterhin Spaß haben - und zwar an den gleichen Orten (Park, Fußballplatz....) -, aber der Ursprung ihres Wohlbefindens ist anders; ohne Worte, nur mit Kuscheln, Umarmungen, Liebkosungen...

Darüber hinaus beschränkt sich das Lernen nicht nur auf neue Formen der Kommunikation oder Zuneigung, sondern auch auf Wissen und Umgang miteinander. Wenn also die Vergnügungssituationen zwischen Tieren derselben Spezies bestanden, da die kleine Giraffe einem Elefanten beibringt, wie Liebkosungen sind, geht diese Interaktion zwischen verschiedenen Rassen weiter: Der Elefant lehrt den Tiger, der Tiger lehrt den Wolf, und so weiter.

Es besteht kein Zweifel über das Hauptgewicht der Giraffen in dieser Geschichte und so schreitet die Widmung des Schriftstellers voran: Zu meinem Großvater des Herzens, der mir eines Tages unter vielen Dingen von Giraffen erzählt hat.
Armando Quintero erklärt, dass sein Großvater des Herzens ein alter Mann war, als Kind Nachbar seines Hauses, den er immer als Familie empfand. Diese Figur vermittelte ihm seine Leidenschaft zum Lesen und insbesondere zu diesen Tieren, als er ihm eines Tages das Folgende erklärte:

"Alle Tiere haben die Geräusche, sich gegenseitig anzurufen und zu sagen, dass sie sich lieben, außer Giraffen. Sie sind stumm. So stumm, dass sie keinen Ton von sich geben. Aber, wie die stummen, um zu sagen, dass sie sich lieben, öffnen sie ihre Augen sehr gut, deshalb haben sie sie so groß und berühren sich gegenseitig. Und das lehren sie anderen Wesen.
Ihre geschichtliche Relevanz wird grafisch unterstrichen. Somit ist die Abdeckung auch für sie geeignet. Wie der Rest der Charaktere wird auch ihre Kleidung vom Illustrator ausführlich gepflegt, der angibt, dass das Kleid der Mutter von einem Kleid inspiriert ist, das die Schauspielerin Audrey Hepburn "in einem ihrer vielen Meisterwerke des Kinos" trägt.

"Ich habe mich entschieden, diesen Text sofort nach Abschluss der ersten Lesung zu illustrieren", sagt Marco Somá begeistert. "Ich war fasziniert von der Tatsache, dass Worte nicht immer notwendig sind und dass eine Geste manchmal viel eloquenter ist als ein Gefühl", sagt er.

Der Illustrator erklärt, dass er unter Berücksichtigung der Tatsache, dass der Text von einem Gefühl spricht, das "so einfach wie wichtig" ist, versucht hat, es auf "delikate Weise" zu interpretieren und versucht, "einfache und saubere" Umgebungen zu schaffen, in denen die Umgebung oder die chromatische Wahl den Charakteren und ihren Handlungen den ganzen Protagonismus verleiht. Auf diese Weise betonen sie, was für ihn die Hauptbotschaft der Geschichte ist: "Oft brauchen wir nicht die Worte, um zu sagen: "Ich liebe dich" oder "Ich liebe dich", eine Geste ist tausend Mal wichtiger".