TRILOGÍA DE LA PASIÓN

TRILOGÍA DE LA PASIÓN von

Portada de TRILOGÍA DE LA PASIÓN
Zusammenfassung

Die drei Romane, die diese Trilogie der Leidenschaft bilden, sind ganz klar gegen Etiketten und Markttrends.

Menge
  • 26,90 CHF

Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen

Verlag ANAGRAMA

Autor HARWICZ, Ariana

ISBN: 9788433999443

Hinzugefügt zum Katalog am: 15.12.2025

Format: BROSCHIERT

Seitenzahl: 312

Zwischen 2012 und 2015, also in nur drei Jahren, kamen diese drei Romane raus, die echt ein einzigartiges Ereignis in der argentinischen Literatur waren. Man könnte sagen, dass sie in der Tradition von Néstor Sánchez, Liliana Heer oder Marosa di Giorgio - und später Aurora Venturini - stehen und es schaffen, ein Mass an Empathie, an sofortiger, fast schon natürlicher Verbundenheit mit der radikalen Umwälzung der Syntax des Río de la Plata zu erreichen. Seitdem nimmt Ariana Harwicz nicht nur einen einzigartigen und zentralen Platz in der argentinischen Literatur ein, sondern ihr Einfluss hat sich auch auf Lateinamerika und Spanien ausgeweitet, und in keinem der zahlreichen Länder, in denen ihre Werke übersetzt wurden, hat sie jemanden unbeeindruckt gelassen.

Harwicz hat mal gesagt: "Was ist Schreiben? Was bedeutet es, Schriftsteller zu sein? Das zu wissen, hiesse, das Schreiben zu verraten." Natürlich gilt das vor allem für diejenigen Schriftsteller, die wie sie in Trance schreiben, wie ein Kamikaze oder wie eine Mischung aus Jean Genet und Santa Teresa, diktiert von einer Sprache, die immer ein wenig fremd, halluziniert und vor allem musikalisch und wunderschön ist. Harwicz greift auch diesen Manuel-Puig-Touch im Vordergrund der Familie oder, besser gesagt, der familiären Bindungen auf, wie eine Tragikomödie, düster und süss zugleich. Eine Ehe, eine Mutter und eine Tochter, ein Sohn und eine Mutter sind leidenschaftliche Konstellationen, ja, aber auch Varieté-Nummern.

Die drei Romane, aus denen diese Trilogie der Leidenschaft besteht, wenden sich offen gegen Etiketten und Markttrends, und da wir gerade von Malerei sprechen, zitieren wir mit Harwicz Degas, wenn er warnt, dass "der Künstler sein Werk mit derselben Einstellung beginnen muss wie ein Verbrecher".

LESEPROBE