Es vereint die Stimmen von 38 herausragenden Dichterinnen (20. und 21. Jahrhunderts): bedeutende Autorinnen der Weltliteratur sowie unverzichtbare Vertreterinnen der zeitgenössischen Kinderliteratur, und erweitert diese Sammlung durch den Blickwinkel von 38 herausragenden Illustratorinnen.
Kategorie: Gedicht für Kinder und Jundgendliche
Verlag PINTAR-PINTAR EDITORIAL
ISBN: 9791399026931
Hinzugefügt zum Katalog am: 03.06.2026
Format: BROSCHIERT
Seitenzahl: 168
"Vientos verdes" vereint die Stimmen von achtunddreissig Genies der Poesie des 20. und 21. Jahrhunderts: bedeutende Autorinnen der Weltliteratur sowie unverzichtbare Vertreterinnen der zeitgenössischen Kinderliteratur. Das Werk wird durch den Blick von achtunddreissig Genies der Illustration erweitert, die gemeinsam einen Teppich in fünf Sprachen weben: Spanisch, Galicisch, Baskisch, Asturisch und Katalanisch.
Gedichte über Fäden, das Haus, die Möwe, die Morgendämmerung, die Ferien - mit dem Gedächtnis eines Elefanten und der Zartheit einer Libelle; Gedichte über Wolken, Sonne, Regen und Freude, die mit den Bäumen und den Schwalben sprechen, rund wie der Mond - ein Fluss fließt vorbei, ein Reh läuft vorbei. Aus Sternen und Himmel geschaffen, enthalten sie o nome das cousas bonitas, den Schatten einer Blume, Steine, Regen, das Meer wie Flügel der Worte...
Der Titel der Anthologie stammt aus einem Vers von Alejandra Pizarnik, einer Persönlichkeit, die als Ausgangspunkt und Symbol des Projekts dient: "Mädchen, das in grauen Winden / grünen Winden wartete". Dieser grüne Wind - poetisch, beunruhigend und hoffnungsvoll - zieht sich durch die Seiten des Buches wie ein unsichtbarer Hauch, der Vergangenheit und Gegenwart, Kindheit und Vermächtnis, Stille und Stimme miteinander verbindet.
Diese illustrierte Anthologie entstand aus der Initiative des feministischen Vereins der Dichterinnen Genialogías, dessen Arbeit darauf abzielt, von Frauen verfasste Poesie zu verbreiten und zu fördern. Aus diesem Anliegen heraus entstand "Vientos Verdes". "Genias de la poesía" - ein Projekt, das dazu beitragen möchte, das poetische Universum für Mädchen und Jungen zu bereichern, indem es wegweisende Autorinnen der Weltlyrik vorstellt und zugleich die unverzichtbaren Autorinnen der Kinder- und Jugendlyrik würdigt.
Als ein Wald aus Worten und Bildern konzipiert, bietet sich diese Anthologie als Raum der Besinnung, des Spiels und der Entdeckung an. Die Texte, ausgewählt von einer Kommission aus acht Dichterinnen des Vereins "Genialogías", die über langjährige Erfahrung als Autorinnen, Lehrerinnen und Expertinnen für Kinderliteratur verfügen - Luisa Antolín, Cristina Grisolía, Gracia Iglesias, Susana Obrero, Andrea Aguirre, Olvido Andújar, Mertxe Manso und Eva Navarro - folgen keiner chronologischen Reihenfolge, sondern einer organischen Abfolge mit einem roten Faden, der das Lesen zu einer fast musikalischen Reise macht. Jedes Gedicht wurde auf einer Doppelseite von einer anderen Illustratorin mit kreativer Freiheit interpretiert. Die Bilder sollen nicht wörtlich illustrieren, sondern auf symbolischer, atmosphärischer und emotionaler Ebene mit den Texten in Dialog treten. In ihnen zeigt sich eine subtile grafische Geste: kleine, viereckige Farbformen, die sich wie Partikel des Unausgesprochenen - Erinnerungen, Wünsche, Emotionen - verstreuen und als visueller roter Faden durch das gesamte Buch ziehen. Die typografische Gestaltung verstärkt diesen immersiven Charakter: Die Gedichte werden nicht nur gelesen, sondern betrachtet, gehört und durchlebt. Das Layout lässt Raum zum Atmen, bietet Stille und visuelle Pausen, denn dieses Buch glaubt an den Wert der Pause, des Staunens und des langsamen Lesens.
Vientos verdes richtet sich an Leserinnen und Leser jeden Alters und eignet sich besonders für den Einsatz im Bildungs- und Bibliotheksbereich. Ein Buch, das in den Klassenzimmern, in den Händen und auf den Schreibtischen Platz finden möchte: nicht als Ausstellungsstück, sondern als lebendiges, alltägliches Buch.
Auf seinen Seiten treffen verschiedene Sprachen aufeinander und kreuzen sich Generationen von Dichterinnen: von kanonischen Figuren wie Gabriela Mistral, Alfonsina Storni oder Gloria Fuertes bis hin zu zeitgenössischen Stimmen wie Leire Bilbao, Mar Benegas, María José Ferrada oder Beatriz Osés. Zudem rückt es
Autorinnen wieder ins Rampenlicht, deren Bedeutung vom literarischen Kanon überschattet wurde, wie Concha Méndez, Ernestina de Champourcín, Concha Lagos oder Josefina de la Torre, und wird durch den Beitrag herausragender Illustratorinnen wie Violeta Monreal, Antonia Santolaya, Carmen Segovia, Mónica Carretero oder Tesa González bereichert, zusammen mit einer breiten Generation zeitgenössischer Künstlerinnen, die in der Vielfalt ihrer Stile und Sichtweisen miteinander in Dialog treten
DICHTERINNEN: Ada Salas, Ángela Figuera Aymerich, Alejandra Pizarnik, Alfonsina Storni, Ana María Romero Yebra, Ana Rossetti, Beatriz Giménez de Ory, Beatriz Osés, Berta Piñán, Blanca Varela, Carmen Conde, Carmen Gil, Cèlia Viñas Olivella, Chantal Maillard, Concha Lagos, Concha Méndez, Elena Martín Vivaldi, Ernestina de Champourcín, Francisca Aguirre, Gabriela Mistral, Gloria Fuertes, Guadalupe Grande, Ida Vitale, Josefina de la Torre, Juana Castro, Julia Uceda, Leire Bilbao, Lourdes Álvarez, Luz Pichel, Mar Benegas, María José Ferrada, María Rosa Serdio, María Victoria Atencia, Maria-Mercè Marçal, Miren Agur Meabe, Olga Novo, Olvido García Valdés, Vanesa Pérez-Sauquillo
ILLUSTRATORINNEN: Ainhoa Rodríguez, Alba Manero, Almudena Castillejo, Anna Bustins Viñals, Antonia Santolaya, Begmont, Blanca Bk, Carmen Segovia, Cecilia Díaz Fernández, Elena Fernández, Elena Hormiga, Elisa Bernat, Estela Quirós, Federica Pavan, Francesca Assirelli, Gisele Murias, Ilemi Cuesta Mier, Inés Sánchez Nadal, Iranidis Fundora, Isa Lator, Laufer, Laura Varela, Marina Buxó, Marina Gimeno, Marta Antelo, Mónica Armiño, Mónica Carretero, Nuria Díaz, Paula de la Fuente, Raquel Feria Legrand, Raquel Martín, Rosa Álamo, Sandra Estrada, Sara Mateos, Susana Rosique, Sylvia Vivanco, Tesa González, Vera Galindo, Violeta Monreal
Über Jahrhunderte hinweg wurde die Literaturgeschichte aus männlicher Perspektive erzählt - und in vielen Fällen auch geschrieben. Frauen, die Gedichte verfassten, mussten sich nicht nur dem intimen und mutigen Akt stellen, die Welt aus ihrer eigenen Erfahrung heraus zu beschreiben, sondern auch dem
gesellschaftlichen Schweigen, der Unsichtbarkeit im Verlagswesen oder der ideologischen Zensur. Der Verein "Genialogías" wurde gegründet, um diesem historischen Schweigen ein Ende zu setzen. Er rückt die von Frauen verfasste Lyrik in den Mittelpunkt, um sie zu erforschen, zu sammeln, zu verbreiten und zu würdigen, damit sie den Platz einnimmt, den sie verdient, und so zur Schaffung eines neuen Kanons beiträgt und der Gesellschaft einen Reichtum bietet, der in vielen Fällen im Schweigen und in der Anonymität verborgen geblieben ist. Im Unterricht ist die Wiederentdeckung und Lektüre von Dichterinnen, wie sie die Anthologie Vientos verdes vorschlägt, nicht nur ein literarischer Akt: es ist eine pädagogische Geste der Gerechtigkeit, der Pluralität und der Schaffung von Bezugspunkten sowie der Schönheit. Das Wissen, dass es Frauen gibt, die große Dichterinnen sind, und das Lesen ihrer Werke ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, zu entdecken, dass Kunst und das Wort universell sind, Stereotypen zu überwinden und den Blick auf den poetischen Ausdruck zu erweitern, wodurch die Tür zu Stimmen und Sichtweisen geöffnet wird, die die gesamte Lebenserfahrung benennen: die existenzielle Frage, die Endlichkeit der Zeit, aber auch das Körpergefühl, die Zärtlichkeit, die Freundschaft, die Mutterschaft, das Geheimnisvolle …
Poesie zu unterrichten bedeutet, jedes Mädchen und jeden Jungen dazu einzuladen, auf seine innere Stimme zu hören, seine Gefühle in Worte zu fassen und frei zu gestalten - indem es aus dem Eigenen, dem Wahren und dem Gemeinsamen heraus schreibt. Wir danken für das Vertrauen, die Unterstützung und die Zusammenarbeit aller in dieser Anthologie vertretenen Dichterinnen, ihrer Erben sowie der zuständigen Institutionen, die uns die Urheberrechte an den in diesem Buch enthaltenen Gedichten übertragen haben und ohne die dieses Buch nicht existieren würde.
Antologie-Kommission des Vereins "Genialogías": Luisa Antolín, Cristina Grisolía, Gracia Iglesias, Susana Obrero, Andrea Aguirre, Olvido Andújar, Mertxe Manso, Eva Navarro.
HIER KANNST DU DAS KREATIVE ARBEITSHEFT FÜR DEN UNTERRICHT HERUNTERLADEN




