Castro und Alba lassen die Erlebnisse von Gabriel León Honrubia wiederaufleben, der im Alter von nur 18 Jahren in der Schlacht am Ebro kämpfte. Dabei stützen sie sich auf Gespräche mit dem fast hundertjährigen Veteranen sowie auf dessen Briefwechsel mit seiner Familie von der Front aus.
Kategorie: Illustrierte Romane und Comic (Jugendliche und Erwachsene)
ISBN: 9788410332683
Hinzugefügt zum Katalog am: 14.04.2026
Format: HARDCOVER
Subtítulos: Illustrationen von Tyto Alba
Seitenzahl: 120
Castro und Alba lassen die Erlebnisse von Gabriel León Honrubia wiederaufleben, der im Alter von nur 18 Jahren in der Schlacht am Ebro kämpfte. Dabei stützen sie sich auf Gespräche mit dem fast hundertjährigen Veteranen sowie auf dessen Briefwechsel mit seiner Familie von der Front aus.
"Hier, wo ich bin", schrieben die Soldaten des spanischen Bürgerkriegs in ihren Briefen, um ihre Position zu verschleiern. Gabriel León Honrubia (1920-2021) kämpfte im Alter von nur 18 Jahren in der Schlacht am Ebro als Teil der sogenannten "Quinta del Biberón" der republikanischen Armee.
Der Comic basiert auf zwei Quellen von unschätzbarem Wert: zum einen auf dem Briefwechsel, den Gabriel León während der 115 Tage der blutigsten Schlacht des Bürgerkriegs von der Front aus mit seiner Familie führte. Seine Familie bewahrte 54 Briefe auf, die einen Einblick geben, wie ein so junger Mann die Hölle wahrnahm, in die er hineingezogen worden war, wie er Widrigkeiten trotzte und welche Strategien er anwandte, um seine geistige Gesundheit und die seiner Familie zu bewahren.
Zum anderen lernte die Drehbuchautorin María Castro Hernández Gabriel León kennen, als er kurz vor seinem 100. Geburtstag stand, und zeichnete lange Gespräche mit ihm auf, aus denen ein Dokumentarfilm entstehen wird, der Ende des Jahres auf Filmin Premiere feiert.
Kurz vor dem 90. Jahrestag des Beginns des Bürgerkriegs betont der Historiker Roc Salvadó Poy im Nachwort des Comics, dass "einen Krieg als Teenager zu erleben, wenn das Bewusstsein für das Leben gerade erst erwacht, eine große Unvereinbarkeit ist. Gabriel, unser Protagonist, überlebte diese Unvereinbarkeit und bewahrte, wie so viele junge Menschen seiner Generation, die Erinnerungen an das Desaster und an die Kameraden, die auf dem Schlachtfeld ihr Leben ließen. Angst, Schmerz und Verwirrung prägten seinen Alltag. Ihn und alle, die dort kämpften, hat das für immer geprägt."
"Eine Reise zur Schlacht am Ebro durch die Augen einer hundertjährigen Babyflasche." Andreu Caralt, Historiker und Spezialist für die Schlacht am Ebro
"Ein fantastischer und unverzichtbarer Comic, fundiert und unterhaltsam." Queralt Solé, Historikerin und Spezialistin für den Bürgerkrieg und die Repression sowie Mitautorin von El maestro que prometió el mar