Hoja de Lata präsentiert in seiner endgültigen Fassung dieses bedeutende Werk der Nachkriegsliteratur, das zwischen Schelmenroman und sozialem Realismus oszilliert und mit seiner schonungslosen Darstellung des Spaniens der schweigenden Mehrheit beeindruckt.
Kategorie: Spanische AutorenInnen
ISBN: 9791387554040
Hinzugefügt zum Katalog am: 15.04.2025
Format: BROSCHIERT
Subtítulos: Herausgegeben von Isabelle Touton und Germán Labrador. Nachwort von Juana Salabert.
Seitenzahl: 368
Der kleine Ramón, das Alter Ego von Miguel Salabert, wuchs im Madrid der Nachkriegszeit inmitten einer kuriosen Gesellschaft aus Bohemiens, Faulenzern und Ganoven auf. Nach dem Ende der Bomben und Schüsse kehrte eine Normalität ein, die geprägt war von Hunger, der kastrierenden Erziehung durch die Priester, dem Schatten eines inhaftierten Vaters, einer überfürsorglichen und verstörten Mutter und vor allem von Schweigen. Die Stille jenes Teils der Bevölkerung, der zwar das Leben unter Franco in Frage stellte, sich aber aus Angst oder Apathie nicht in die politische Opposition einbringen konnte und sich für ein "inneres Exil", eine Form des sozialen Autismus, entschied.
Nach den Studentenunruhen von 1956 ging Miguel Salabert nach Frankreich, um der Repression durch Franco zu entgehen, und schrieb dort dieses Schlüsselwerk der spanischen Gegenkultur, dessen Titel den heute populären Begriff "inneres Exil" prägte. Hoja de Lata legt in seiner endgültigen Fassung dieses Referenzwerk der Underground-Literatur der Nachkriegszeit vor, das zwischen Schelmroman und sozialem Realismus oszilliert und mit seiner schonungslosen Darstellung des Spaniens der schweigenden Mehrheit besticht.
Wenn Sie hier klicken, können Sie den Nachwort von Juana Salabert zu El exilio interior lesen.
Rezenssionen:
, artículo de Álvaro Acebes Arias en El Cuaderno , 3/4/25
«Tu novela es algo vivo, gracioso y dramático a la vez, de interés absorbente», Miguel Delibes
«Salabert no obtuvo con El exilio interior el reconocimiento que el título se cobraba en negociado aparte que su calidad literaria y testimonial se merecía», Javier Goñi, El País
«No sé si se ha ido Miguel Salabert habiéndosele reconocido como suyo en su día, con las pólizas de rigor y en el negociado correspondiente del Registro de la Propiedad Intelectual, este término, el de "exilio interior", que le correspondía en justicia, como nunca se cansó de reivindicar con humor no exento de cierta melancolía, esa que acomete a los creadores que no han recibido lo que, en cambio, sí han dado: talento, trabajo, pasión, dedicación al periodismo, a la literatura», Javier Goñi, El País
«Una novela punzante y dolorosa desconocida para el público español», Eduardo Haro Tecglen, Triunfo