EL PERFUME DE NUESTRA TIERRA

EL PERFUME DE NUESTRA TIERRA von

Portada de EL PERFUME DE NUESTRA TIERRA
Zusammenfassung

Kenizé Mourad hat die Geschichten von vielen verschiedenen Leuten, Palästinensern und Israelis, die jeden Tag mit dem Konflikt zu tun haben, zusammengetragen.

Menge
  • 24,90 CHF

Kategorie: SPEZIAL PALÄSTINA

Verlag M'SUR EDICIONES

Autor MOURAD, Kenizé

ISBN: 9788412947519

Hinzugefügt zum Katalog am: 13.05.2025

Format: BROSCHIERT

Subtítulos: Übersetzung von Miguel Rubio

Seitenzahl: 352

Salims Haus wurde dreimal zerstört. Umm Khalil hat ihren jugendlichen Sohn verloren, weil er Steine auf Soldaten geworfen hat. Orit hat ihre Schwester bei einem Selbstmordattentat verloren. Nadjwa hat einen gelähmten Sohn, weil das Militär am Kontrollpunkt sie nicht ins Krankenhaus gelassen hat. Dr. Tubiana glaubt, dass ihm das Land gehört, auf dem er lebt. Die Anwältin Lea Tzemel verteidigt Leute, die wegen Terrorismus angeklagt sind. Ruth, Sarah und Gila gehen jeden Freitag in schwarzer Kleidung auf einen Platz in Jerusalem, um gegen die Besatzung zu protestieren...

Kenizé Mourad erzählt vom Konflikt in Palästina durch die Stimmen derer, die ihn erleben: Palästinenser und Israelis, Kinder, Jugendliche, ältere Menschen, Arbeiter, Studenten, Journalisten und Menschenrechtsaktivisten. Von den Menschen, die in einem Flüchtlingslager in Gaza zusammengepfercht sind und von Panzern umzingelt werden, die bei der kleinsten Bewegung schießen, bis hin zu israelischen Mittelschichtsfamilien, die kaum einen Palästinenser vom Sehen kennen; von einem Siedler im Westjordanland bis hin zu einem ehemaligen Fedajin.

 

Das 2003 geschriebene Buch bietet einen sozialen Einblick in den Konflikt und hilft zu verstehen, dass der Krieg nicht erst am 7. Oktober 2023 mit dem Angriff der Hamas und der israelischen Bombardierungskampagne begann: Der Krieg ist schon lange Teil des palästinensischen Alltags.

 

"Ich bin in diese Region zurückgekehrt, um den "einfachen Menschen" eine Stimme zu geben: Männern, Frauen, Kindern, Palästinensern und Israelis. Indem ich ihre Geschichte und die ihrer Eltern nachzeichnete, die erneut aus den Todeslagern geflohen oder aus ihren Dörfern in Palästina vertrieben und in Flüchtlingslagern untergebracht wurden, wollte ich ihre Bedürfnisse, ihre Ängste und ihre Art, die Gegenwart zu begreifen, verstehen."