Federico Esperanto, ein fünfunddreißigjähriger Musiker, steht kurz davor, die tragischsten (und lächerlichsten) sieben Tage seines Lebens zu erleben. Begleitet von einer Galerie denkwürdiger Freaks, taucht seine Geschichte in die schillernde Hysterie der Moderne ein.
Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen - Zeitgenössische Belletristik
Autor FRESAN, Rodrigo (Argentina)
ISBN: 9788439723950
Hinzugefügt zum Katalog am: 14.10.2007
Format: BROSCHIERT
Seitenzahl: 192
Federico Esperanto, ein fünfunddreißigjähriger Musiker, steht kurz davor, die tragischsten (und lächerlichsten) sieben Tage seines Lebens zu erleben. Begleitet von einer Galerie denkwürdiger Freaks, taucht seine Geschichte in die schillernde Hysterie der Moderne ein
An einem Montagmorgen spürt Federico Esperanto - ein fünfunddreissigjähriger Musiker, der unter anderem von dem Stigma seines Nachnamens und dem Image von James Dean geplagt wird - dass die Woche, die er vor sich hat, "eine dieser Wochen" sein wird. Und er hat nicht Unrecht. Im Laufe von sieben Tagen, die ebenso tragisch wie lächerlich sind, leidet Esperanto unter seiner Vergangenheit, leidet unter seiner Gegenwart und schafft es vielleicht, die flüchtigen Lieder zu erhaschen, die ihm eine bessere Zukunft versprechen.
Fresán präsentiert uns nicht nur einen liebenswerten "Helden" - begleitet von einer Galerie von Freaks, zu denen ein gigantischer Werbemann, der von seinen Körpersekreten besessen ist, ein Topmodel mit mystischen Wahnvorstellungen, ein junges Zombie-TV-Idol, ein lysergischer Guerillakämpfer, ein entflammbarer Typ ein entflammbarer Onkel und okkulter Gelehrter, ein Psychoanalytiker statt Patient und ein völkermordender Disco-Militär - sondern erkundet auch die Laster und Anmut eines Landes, das zwischen den Schatten einer schwermütigen jüngeren Vergangenheit und der schillernden Hysterie der Moderne hin- und hergerissen ist.
Rezenssionen:
«Este país se vuela, se va, se pierde. Puede ser. En Esperanto, la novela de Rodrigo Fresán, la Argentina es algo ocurrido y enterrado, un enigma, un dudoso objeto de cuidadosa memoria. Fresán lo ve así y elabora un presente difuso que transcurre en un futuro ya pasado.» Osvaldo Soriano
«Para aquellos que no se resignan a que la literatura latinoamericana sea nada más que el realismo mágico hot, el descubrimiento de Rodrigo Fresán se impone como la elección ideal. Como Borges y como Cortázar, este joven narrador es específicamente argentino y, por lo tanto, habla y escribe acerca de todo: de sus obsesiones y de su existencia desdoblándose siempre en un autor y actor. Fresán invoca a Proust, pero a un Proust dotado del odio jubiloso de Céline.» Nelly Kaprièlan, Les Inrockuptibles
KORRIGIERTE UND ERWEITERTE AUSGABE