In diesem Buch erzählt Paula Boira Nacher die schöne Geschichte der Solidarität, die diese Netzwerke geschaffen haben, aus der Sicht derjenigen, die dabei waren, und holt gleichzeitig die nicht erzählten Erinnerungen der Frauen zurück, die während des Franco-Regimes abgetrieben haben.
Kategorie: Feminismus und Frauen in der Geschichte
ISBN: 9788419119902
Hinzugefügt zum Katalog am: 04.06.2025
Format: BROSCHIERT
Subtítulos: Coverdesign: Patricia Bolinches
Seitenzahl: 304
Jedes Jahr brechen in Spanien etwa 100.000 Frauen ihre Schwangerschaft freiwillig und legal ab. Während der vier Jahrzehnte des Franco-Regimes war Abtreibung aber illegal und wurde verfolgt. Hunderttausende Frauen mussten heimlich mit Petersilie, Raute oder scharfen Gegenständen, die sie in ihre Gebärmutter einführten, Abtreibungen vornehmen, wodurch sie ihre Gesundheit gefährdeten und oft ihr Leben verloren.
In den ersten Jahren der Transition versorgte eine Gruppe von Frauen und Männern, bewaffnet mit Nescafé-Dosen und Fahrradpumpen, alle Spanierinnen mit der damals sichersten Methode zur Schwangerschaftsunterbrechung. Bis 1985, dem Jahr der Entkriminalisierung der Abtreibung, führten ihre geheimen Netzwerke mehr als 15.000 Eingriffe durch. Obwohl sie dafür ins Gefängnis kommen konnten, kämpften diese Idealisten für die Rechte der Frauen und ein besseres Leben.
In diesem Buch erzählt Paula Boira Nacher die schöne Geschichte der Solidarität, die diese Netzwerke geschaffen haben, mit den Stimmen der Menschen, die dabei waren, und holt die vergessenen Geschichten der Frauen zurück, die während des Franco-Regimes abgetrieben haben.