Basim Khandaqji hat 2024 mit diesem beeindruckenden Spiel der Spiegel den wichtigsten Preis der arabischen Literatur gewonnen, den International Prize for Arabic Fiction.
Kategorie: Übersetzungen
Autor KHANDAQJI (Palestina), Basim
ISBN: 9791387554095
Hinzugefügt zum Katalog am: 13.10.2025
Format: BROSCHIERT
Subtítulos: Übersetzung von Alberto López Oliva – Vorwort von Luz Gómez
Seitenzahl: 240
Nur al-Shahdi wurde nicht nur einmal geboren, sondern kam in verschiedenen Phasen seines Lebens in den Gassen eines Flüchtlingslagers in Ramallah zur Welt.
Nur ist ein junger Palästinenser, der in einem Flüchtlingslager in Ramallah lebt. Sein Vater war eine Leitfigur der ersten Intifada, ein Held, der nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis feststellen musste, dass seine ehemaligen Mitstreiter zu Führern der Nationalen Behörde geworden waren. Nours Mutter starb kurz nach der Geburt und hinterließ ihm ein Haus voller Stille. Nur träumt davon, Archäologe zu werden und erfolgreiche historische Romane zu schreiben. In der Zwischenzeit verbringt er sein Leben zwischen israelischen Militärkontrollpunkten, Arbeitsmangel und den emotionalen Briefen, die er mit seinem Freund Murad austauscht, der wegen seiner Mitgliedschaft im Widerstand im Gefängnis sitzt.
Eines Tages findet Nur in einem alten Mantel auf einem Flohmarkt einen israelischen Ausweis. Nachdem er diesen blauen Ausweis gefälscht hat, kann er sich frei in Israel bewegen und beginnt unter dem Namen Or Shapira, einem aschkenasischen Juden, bei einer archäologischen Ausgrabung zu arbeiten. Indem er die Maske des Besatzers annimmt und die Kluft zwischen beiden Realitäten spürt, erlebt Nur auch einen heftigen inneren Kampf, in dem seine neue Persönlichkeit versucht, seine ursprüngliche arabische Identität auszulöschen.
Basim Khandaqji hat 2024 mit diesem beeindruckenden Spiel der Spiegel den wichtigsten Preis der arabischen Literatur gewonnen, den International Prize for Arabic Fiction .
Rezenssionen:
reseña en Rockdelux, 15/10/25
TPA Noticias, 20/9/25
«Una narrativa que vibra ante la deshumanización y se nutre del deseo de liberarse de la opresión, tanto a nivel personal como colectivo.» El jurado del Premio IPAF
«En el cruce de voces de Una máscara del color del cielo, la voz real de Basim Khandaqji se trasluce en el personaje de Murad, en su ansia de formación y estudio en prisión y en sus recomendaciones de lecturas a Nur para que no se pierda en la arqueología, a su modo de ver una disciplina al servicio del colonialismo. Y no le falta razón.» Luz Gómez, del prólogo
«El relato de Basim Khandaqji cobra sentidos añadidos al estar escrito en prisión. En la cárcel real israelí y en la Palestina/prisión a cielo abierto, es azul el color del firmamento, como lo son las tarjetas de identidad israelíes y su símbolo. Luz Gómez, del prólogo