"Gervasio weiss, dass wir verstümmelte Stimmen brauchen, wenn wir eine vollständige Geschichte schreiben wollen. Und dazu ist es notwendig, angesichts des Hasses, der untergräbt, den Mut zu rechtfertigen, der schaut". Irene Vallejo (Vorwort)
Kategorie: Geschichte und Politik
ISBN: 97884197852336
Hinzugefügt zum Katalog am: 17.12.2023
Format: HARDCOVER
Subtítulos: Grossformatiges Buch
Seitenzahl: 304
« Gervasio weiss, dass wir verstümmelte Stimmen brauchen, wenn wir eine vollständige Geschichte schreiben wollen. Und dazu ist es notwendig, angesichts des Hasses, der untergräbt, den Mut zu rechtfertigen, der schaut ». Irene Vallejo (prólogo)
«[…] Ein Aufschrei gegen eine schreckliche Ungerechtigkeit und ein tägliches Drama: wie die Protagonisten von den körperlichen Wunden betroffen sind, die für immer auf den gefallenen Körpern bleiben".
Ein endloses Projekt des aktuellsten Fotojournalismus, so wie auch die Nachwirkungen von Antipersonenminen unendlich sind. Gervasio Sánchez arbeitet seit September 1995 mit den Opfern dieser Geißel, eine Arbeit, die den größten Teil seines Berufslebens in Anspruch genommen hat.
Die durch Landminen verursachten Verwüstungen sind lebenslang. Die 11 Opfer in diesem Projekt wurden zufällig aus afrikanischen Ländern wie Angola und Mosambik, asiatischen Ländern wie Kambodscha, Afghanistan und Irak, lateinamerikanischen Ländern wie El Salvador, Nicaragua und Kolumbien und europäischen Ländern wie Bosnien-Herzegowina ausgewählt.
Inhalt
Vorworte
Josep Santa Creu 6
Irene Vallejo 8
Jon Lee Anderson 10
Rafael Doktor Roncero 12
Patricia Nieto 16
David Rieff 19
Carmen Sarmiento 20
Diego Sánchez Maldonado 22
Gervasio Sánchez 25
Geschichten
Sokheurm Man 30
Mao Rattanak 45
Joaquina Natchilombo 56
Adis Smajic 73
Manuel Orellana 90
Medy Ewaz Ali 103
Zar Bibi 131
Sofia Elface Fumo 146
Justino Perez 188
Fanar Zekri 204
Monica Paola Ardila 216
Anhänge 232
Mitwirkende 302
Gervasio Sánchez ist seit 1984 als Journalist tätig. Seine Arbeiten werden in Heraldo de Aragón, El País und La Vanguardia veröffentlicht; er arbeitet mit dem Radiosender SER und der BBC zusammen. Er ist der Autor mehrerer Fotobücher, darunter Mujeres Women/Afghanistan, Activistas por la vida, Antología, Kosovo, Niños de la guerra, Sierra Leona. Krieg und Frieden, Die Karawane des Todes. Las víctimas de Pinochet, Latidos del tiempo, Vidas minadas und Sarajevo 1992-2008 (erschienen bei Blume). Er wurde mit den Preisen Cirilo Rodríguez, Club Internacional de Prensa, Andalucía de Cultura, Derechos Humanos de Periodismo, Liber Press, Javier Bueno und Joan Alsina de Casa América Cataluña ausgezeichnet; die aragonischen Institutionen verliehen ihm die Goldmedaille von Santa Isabel de Portugal und die Medaille für berufliche Verdienste. Im Jahr 2008 erhielt er den Ortega y Gasset-Preis für das Foto Sofía Elface Fumo mit seiner Tochter Alia und 2009 den Nationalen Fotopreis. Im April 2011 erhielt er den Julio Anguita Parrado International Award und im Mai 2011 wurde er mit dem Großkreuz des Zivilen Ordens für Soziale Solidarität ausgezeichnet. Seit 1998 ist er UNESCO-Sondergesandter für den Frieden.