„Das Exil endet nie. Niemals. Selbst wenn man in sein Land zurückkehrt. Ich habe immer das Gefühl, ausgeschlossen zu sein.“ Diese Seiten beziehen sich auf Emigration, Zuflucht und Diaspora, Exil und Insilozierung, Exodus und Verbannung.
Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen
Autor OBLIGADO, Clara (Argentina)
ISBN: 9788483933862
Hinzugefügt zum Katalog am: 11.03.2026
Format: HARDCOVER
Subtítulos: Illustrationen von Agustín Comotto
Seitenzahl: 96
"Das Exil endet nie. Niemals. Selbst wenn man in sein Land zurückkehrt. Ich habe immer das Gefühl, ausgeschlossen zu sein." Diese Seiten beziehen sich auf Emigration, Zuflucht und Diaspora, Exil und Insilozierung, Exodus und Verbannung.
Das Exil ist in unseren Gesellschaften allgegenwärtig, aber Berichte über diese Erfahrungen fehlen meist. Clara Obligado hat Jahrzehnte gebraucht, um über das Leben im Ausland zu sprechen und von diesen Leben im Freien zu erzählen.
Der 24. März 1976 ist ein dunkles Datum für Argentinien und damit auch für die Demokratie in Lateinamerika und dem Rest der Welt.
Der Staatsstreich durch das argentinische Militär zwang Tausende von Menschen ins Exil, wo sie unterschiedliche Wege und andere Leben aufbauten, gefangen in einer Situation, in der sie nicht zurückkehren und nie ankommen konnten. Einige dieser Menschen verloren Familienangehörige und Freunde: das Verschwinden als abscheuliches Instrument, das den Verlust eines Menschen, von dem man sich nicht verabschieden kann, leugnet.
In dieser Bewegung der Ufer, der Existenzen, ein unverzichtbares Buch, um das Innerste und die Sichtweisen derer zu verstehen, die im Exil gelebt haben, leben und leben werden. Es sind nun fünfzig Jahre seit dem zivil-militärischen Putsch in Argentinien vergangen, genauso viele, wie seitdem die Autorin ihr Land verlassen hat und nach Spanien gekommen ist.
Exilio entfaltet eine vielschichtige Erzählung, in der Geister, Überlebende und Vergessene ihre Stimme wiederfinden und zu Protagonisten werden. Die Geschichte wird durch die Illustrationen von Agustín Comotto vertieft, und sich von ihnen mitreissen zu lassen, bedeutet, sich auf eine Reise zu begeben und denen die Hand zu reichen, die zwischen Ufern, Hemisphären und Leben umherirren.