FERIA

FERIA von

Portada de FERIA
Zusammenfassung

Feria ist eine wilde Ode an ein Spanien, das nicht mehr existiert, das nicht mehr ist. Ein unverblümter und direkter Bericht über eine Zeit, die noch gar nicht so lange her ist.

Menge
  • 28,90 CHF

Kategorie: Spanische AutorenInnen

Verlag CÍRCULO DE TIZA

Autor SIMÓN, Ana Iris

ISBN: 9788412226720

Hinzugefügt zum Katalog am: 01.12.2021

Format: BROSCHIERT

Seitenzahl: 232

«Ich muss dich zum Hügel der Jungfrau bringen und dir sagen, dass dies La Mancha ist und dass wir aus diesem orangefarbenen Land kommen, dass dieser Esparto-Grasmantel, der nie endet, das ist, was du bist. Ich werde dir erklären müssen, was ein Dorf ist, und du wirst wissen, dass unseres von drei Realitäten durchzogen ist: der völligen Abwesenheit von Erleichterung, Don Quijote und dem Wind. Ich werde dich daran erinnern müssen, dass du der Enkel einer Postfamilie bist, der Urenkel von Bauern und Schaustellern, der Ur-Urenkel eines verbannten Carabinero und einer Quincallera, und dass du dich dann als Erbe einer mythischen Rasse fühlen wirst.».

Ana Iris wuchs damit auf, dass ihre Grosseltern die Geschichte von zwei verschwindenden Welten erzählten. Einer von ihnen, die Schausteller, beklagten sich, dass sie immer mehr Fallen und immer weniger Hündinnen hatten, denn als das Leben zu einem Jahrmarkt wurde - dem Jahrmarkt der Eitelkeiten - machte der echte Jahrmarkt keinen Sinn mehr. Ihre anderen Großeltern, Bauern, gaben ihr die magische Verwurzelung mit dem Land weiter. Und es war dieser Grossvater, der sie eines Tages zu einem Mandelbaum führte und ihr erzählte, dass er ihn gepflanzt hatte und es deshalb sein Schatten für sie war.

Feria ist eine wilde Ode an ein Spanien, das nicht mehr existiert, das nicht mehr ist. Die, die auf das Foto passte, das ihr Großvater in seiner Brieftasche trug, mit einem Zigeuner auf der einen und einer Guardia Civil auf der anderen Seite. Ein unverblümter und direkter Bericht über eine Zeit, die noch gar nicht so lange her ist, in der es wichtiger war, dass Kinder Spass am Böllerwerfen hatten, als die Hunde zu erschrecken. Es ist auch eine Warnung, dass eine Kindheit auf dem Land nicht nur bedeutet, frische Luft zu atmen, sondern auch zu wissen, wo der Puff ist und mit dem Dorftrottel zu lachen. Ein Rückblick auf die Risse in der Moderne und eine Einladung, sich wieder auf das zu besinnen, was in der Welt heilig ist: Tradition, Abstammung, Sprache, Territorium. Und nicht zu vergessen, dass das Einzige, was uns aufrecht erhält, letztendlich die Erinnerung ist.

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Rezenssionen:

  • «Lo que nos trae Ana Iris Simón en su extraordinario debut literario es un lenguaje propio, armado con la calderilla de lo popular y los cachivaches de la infancia salvaje de una niña de provincias. Feria es un testimonio desacomplejado de esas vidas al ras que solo la buena literatura redime y colorea». Alberto Olmos

  • «Feria retrata una España que a algunos puede resultar totalmente desconocida, pero a través de la cual Ana Iris encuentra un arraigo tan profundo que deja heridos de muerte a estos tiempos presentes nuestros heridos de tuits oportunistas, identidades fugaces y neoliberalismo descontrolado. Maldita seas, Ana Iris. Yo, que soy tan de ciudad y que me regocijo en la soledad y miseria urbana, quiero formar parte de tu familia ancestral y vivir en La Mancha para siempre». Pol Rodellar