Die Diskussion um das Patriarchat hat in den letzten Jahrzehnten in der Geschichtsschreibung und im Feminismus nicht aufgehört, präsent zu sein. Es gibt jedoch keinen Konsens in der feministisches Denken, wenn es darum geht, dem Patriarchat im Kapitalismus eine zentrale Rolle zu geben.
Kategorie: Feminismus und Frauen in der Geschichte
ISBN: 9788416946082
Hinzugefügt zum Katalog am: 25.02.2021
Format: BROSCHIERT
Subtítulos: Übersetzung von Mònica Tusell
Seitenzahl: 424
Die Diskussion um das Patriarchat hat in den letzten Jahrzehnten in der Geschichtsschreibung und im Feminismus nicht aufgehört, präsent zu sein. Es gibt jedoch keinen Konsens im feministischen Denken, wenn es darum geht, dem Patriarchat eine zentrale Rolle in der kapitalistischen Gesellschaftsstruktur und -organisation zu geben.
Inwieweit durchdringt das Patriarchat die gegenwärtige Ordnung, und um welche Parameter herum fand diese Institutionalisierung, die in der Familie begann und sich auf den Rest der Gesellschaft ausbreitete, statt? Gerda Lerner nähert sich dem antiken Mesopotamien durch Primärquellen. Sie lässt die Viktimisierung der Frauen sowie den Mythos des Matriarchats beiseite, um sich einer Analyse zu stellen, die uns zu anderen Fragen führt. Sie schafft es auch, den historischen Diskursen die Zentralität zu geben, die ihnen gewöhnlich abgesprochen wird, wenn es darum geht, die Gegenwart zu denken den gegenwärtigen Moment. Aus all diesen Gründen ist La creación del patriarcado ein Referenzbuch, um historische Parameter aufzubauen, die es uns erlauben, die Realität auf komplexe Weise zu verstehen.