Y ENTONCES UN BUEN DIA ME ENCONTRE AQUI

Y ENTONCES UN BUEN DIA ME ENCONTRE AQUI von

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Zusammenfassung

 Und irgendwann war ich dann hier / Y entonces un buen día me encontré aquí - Verein Dazugehören / Asociación Perteneciendo hrsg.   Migrantinnen erzählen selber ihre Geschichte in einem Buch - Ein literarisches Integrationsprojekt für den kulturellen ...

Menge
  • 20.00 CHF

Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen

Verlag EDITIONS LATINES

Autor ,, VV.AA.

ISBN: 9783905930122

Hinzugefügt zum Katalog am: 19.09.2012

Format: Unvefügbares Format

 Und irgendwann war ich dann hier / Y entonces un buen día me encontré aquí - Verein Dazugehören / Asociación Perteneciendo hrsg.

 

Migrantinnen erzählen selber ihre Geschichte in einem Buch - Ein literarisches Integrationsprojekt für den kulturellen Austausch des Vereins Dazugehören

 

Das Leben vieler Migrantinnen und Migranten wie auch in der Schweiz geborener AusländerInnen ist oft von psychologisch schwer zu verarbeitenden Erlebnissen geprägt. Nur wenige haben die Gelegenheit, jemals darüber sprechen zu können: Sei es, dass die richtigen Gesprächspartner fehlen oder dass die Erlebnisse derart schwerwiegend sind, dass diese Personen die Wahrheit lieber für sich behalten. Und wenn Migrationserlebnisse ein Thema in den Medien sind, werden oft dichotome Bilder - die bösen AusländerInnen einerseits, die guten SchweizerInnen andererseits - vermittelt. Durch diese Typisierungen werden die AusländerInnen ausgegrenzt und abgewertet, zu Wort kommen sie selber selten, wie beispielsweise eine Studie der Universität Zürich berichtet.

Im Sinne von Integration und interkultureller Kommunikation hat der Verein Dazugehören (www.dazugehoeren.org) eine Gruppe von Migrantinnen motiviert, ihre Geschichte zu erzählen. Und zwar in einer literarischen Form, welche verschiedene Möglichkeiten bietet, die Erlebnisse in eine andere Realität zu transponieren, jedoch trotzdem bei der Wahrheit zu bleiben. Die Kraft der geschriebenen Wörter ist gross: Geschichten bringen unsere Fantasie von unserem Ort woandershin, wo wir nie gewesen sind. Sie helfen, Dinge uns vorzustellen, die wir nie gesehen haben, und zu verstehen, was wir nicht selber erlebt haben und deshalb nicht haben nachvollziehen können. Geschichten können eine Nähe schaffen, die blosse Verallgemeinerungen entkräftet. Eine Geschichte zu schreiben, bedeutet für Migrantinnen und Migranten, dass ihre Lebenserfahrung einen Wert und eine Würde erhält. Es macht Sinn und ist für die Allgemeinheit eine Bereicherung.