Nach dem Erfolg von «El olvido que seremos», einer persönlichen Erinnerung von Héctor Abad Faciolince, vor einem gewalttätigen Hintergrund: dem Krieg in der Ukraine.
Kategorie: Lateinamerikanische AutorenInnen
ISBN: 9788410496316
Hinzugefügt zum Katalog am: 04.06.2025
Format: BROSCHIERT
Seitenzahl: 224
Nach dem Erfolg von El olvido que seremos, einer persönlichen Erinnerung von Héctor Abad Faciolince, vor einem gewalttätigen Hintergrund: dem Krieg in der Ukraine.
«Was macht man mit einem Leben, wenn es zu viel ist, wenn es zu viel Tod und Traurigkeit gibt, aber auch (und in ähnlichen Dosen) Leben und Freude?»
Mitte 2023, gerade erst von einer Operation am offenen Herzen erholt, nahm Héctor Abad Faciolince die Einladung zu einer Buchmesse in der Ukraine an. Die Buchreise wurde jedoch zu etwas anderem: zusammen mit vier anderen Personen die Schrecken der russischen Invasion in der Region Donezk nahe der Front zu erkunden. Am letzten Tag, zum Abschied, ging die Reisegruppe in einer Pizzeria in Kramatorsk essen. Dort wurden sie «wie vom Blitz getroffen» von einem Ereignis, das sie für immer verändern sollte: Eine russische Rakete mit 600 Kilogramm Sprengstoff schlug mitten im Restaurant ein und tötete 13 Menschen und verletzte mehr als 60.
Eines der Todesopfer war die junge ukrainische Schriftstellerin Victoria Amélina, Reiseleiterin und Begleiterin dieser zeugnishaften Reise, die in einer Tragödie endete. In dieser intensiven Erzählung, in der Leben, Alter und Tod in schwindelerregendem Kontrast zueinander stehen, berichtet der Autor von den Ereignissen und kehrt mit bewegender Offenheit zu den Themen zurück, die das Beste seiner Literatur ausmachen: die verheerenden Auswirkungen von Gewalt und Krieg, die Empörung über den Tod Unschuldiger, die Schuld und Fassungslosigkeit derer, die nicht gefallen sind, und ihr unaufhaltsamer Drang, das Erlebte zu erzählen und über die seltsame und zufällige Erfahrung nachzudenken, erneut überlebt zu haben.
Die Kritik sagt:
«Uno de los escritores fundamentales de nuestra lengua». Javier Cercas, El País
El País
«Obra maestra [...]. Un libro que sobrepasará sin duda el tiempo y vencerá al olvido». José María Pozuelo Yvancos, ABC Cultural
«Pase lo que pase, quedará este libro. El testigo insobornable de una época y un delirio. Escribir para no olvidar». Cadena SER