EL NIÑO QUE PERDIÓ LA GUERRA

EL NIÑO QUE PERDIÓ LA GUERRA von

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Zusammenfassung

Ein Kind. Zwei Länder. Zwei Ideologien. Ein spannender und ehrgeiziger Roman über Identität und die überwältigende Macht der Kultur, der uns zeigt, dass selbst in den dunkelsten Ecken der Geschichte das Leben durchbricht.

Menge
  • 30,90 CHF

Kategorie: Spanische AutorenInnen

Verlag PLAZA & JANES

Autor NAVARRO, Julia (Madrid)

ISBN: 9788401027970

Hinzugefügt zum Katalog am: 20.09.2024

Format: HARDCOVER

Seitenzahl: 640

Ein Kind. Zwei Länder. Zwei Ideologien.

Ein spannender und ehrgeiziger Roman über Identität und die überwältigende Macht der Kultur, der uns zeigt, dass selbst in den dunkelsten Ecken der Geschichte das Leben durchbricht.

Madrid, Winter 1938

Clotilde, eine Grafikerin, die Karikaturen für republikanische Zeitungen zeichnet, wird Zeugin der letzten Monate des Bürgerkriegs in Madrid. Der Fall der Republik steht unmittelbar bevor, und so beschließt ihr Ehemann, ein militanter Kommunist, der für die Russen arbeitet, ihren erst fünfjährigen Sohn Pablo gegen ihren Willen nach Moskau zu schicken. Clotilde wehrt sich mit aller Kraft, kann aber den Kommandanten Boris Petrov nicht davon abhalten, sich auf diese riskante Reise durch das brennende Spanien zu begeben, um den Wunsch ihres Kameraden zu erfüllen, Pablo in die Sowjetunion zu bringen, wo Stalin auf den Ruinen des alten Regimes ein neues Land errichtet.

Moscú, Frühling 1939

Dort wird er von seiner neuen Familie empfangen, die, gerührt von seinem tragischen Exil, ein erschöpftes und krankes Kind herzlich aufnimmt. Anya zögert nicht, sich um Pablo zu kümmern, als wäre er ihr eigener Sohn und macht dabei keinen Unterschied zu Igor, seinem Adoptivbruder. Als Tochter und Ehefrau zweier stolzer Revolutionshelden - ihr Vater kämpfte an der Seite Lenins, ihr Mann unter Stalin - liebt Anya Poesie und Musik, in den Augen der Machthaber verdächtige und bürgerliche Hobbys. Während ihre Illusionen in der zunehmend bedrückenden Atmosphäre des stalinistischen Terrors Schiffbruch erleiden, rebelliert ihr Geist gegen Ungerechtigkeit, Elend, die Abwesenheit von Freiheit und den Gulag.

Pablo wächst inmitten der verblassenden Erinnerung an seine Mutter auf, die immer wieder versucht, ihn zurückzuholen, und inmitten der Zuneigung von Anya, die ihm ihre Liebe zur Musik, zur Literatur und ihren Wunsch nach Freiheit weitergibt. Zwei Frauen, die durch das Schicksal eines Kindes vereint sind und demselben Spiegel gegenüberstehen: dem der totalitären Ideologien, denen das 20. Jahrhundert erlegen ist.

Sie können einen Krieg verlieren, aber Sie können die Freiheit gewinnen.

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