Ehrgeizig, solide, riskant: Sara Mesa kehrt mit einem Roman zurück, in dem die unvermutetesten Impulse ihrer Protagonisten auftauchen, während die Gemeinschaft ihren Sündenbock baut.
Kategorie: Spanische AutorenInnen - Zeitgenössische Belletristik
ISBN: 9788433999030
Hinzugefügt zum Katalog am: 16.11.2020
Format: BROSCHIERT
Seitenzahl: 192
Ehrgeizig, solide, riskant: Sara Mesa kehrt mit einem Roman zurück, in dem die unvermutetesten Impulse ihrer Protagonisten auftauchen, während die Gemeinschaft ihren Sündenbock baut. .
Die Geschichte von Un amor spielt in La Escapa, einer kleinen ländlichen Stadt, in die Nat, eine junge und unerfahrene Übersetzerin, gerade umgezogen ist. Ihr Vermieter, der ihr als Willkommensgeste einen Hund schenkt, wird bald sein wahres Gesicht zeigen, und die Konflikte um das gemietete Haus - eine schlechte Konstruktion, voller Risse und Lecks - werden für sie zu einer echten Besessenheit. Der Rest der Bewohner der Gegend - das Mädchen im Laden, Píter der Hippie, die verrückte alte Roberta, Andreas der Deutsche, die Stadtfamilie, die dort ihre Wochenenden verbringt - werden Nat mit scheinbarer Normalität empfangen, während im Hintergrund gegenseitiges Unverständnis und Fremdheit herrscht.
La Escapa, mit dem Berg von El Glauco immer präsent, wird am Ende ihre eigene Persönlichkeit annehmen, bedrückend und verwirrt, die Nat nicht nur mit ihren Nachbarn, sondern auch mit sich selbst und ihren eigenen Misserfolgen konfrontieren wird. Voll von Schweigen und Missverständnissen, von Vorurteilen und Missverständnissen, von Tabus und Übertretungen, spricht Un amor, implizit, aber ständig, die Frage der Sprache nicht als eine Form der Kommunikation, sondern als eine der Ausgrenzung und Differenz an.
Sara Mesa konfrontiert den Leser erneut mit den Grenzen ihrer eigenen Moral in einem ehrgeizigen, riskanten und soliden Werk, in dem, als ob es sich um eine griechische Tragödie handeln würde, nach und nach die ungeahntesten Triebe ihrer Protagonisten zum Vorschein kommen, während parallel dazu die Gemeinschaft ihren Sündenbock baut.
"Mesas Schrift behauptet in jeder Zeile ihren strengen literarischen Charakter" (Manuel Hidalgo, El Mundo).
"Ein sehr solider Schriftsteller. Ein heiteres und lebendiges Schreiben zugleich" (Francisco Solano, El País).
"Sie ist eine Schriftstellerin wie wenige andere, weil sie es immer schafft, in ihren Geschichten eine verstörende Atmosphäre zu schaffen" (Eric Gras, El Periódico Mediterráneo).
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